Deutsches Kreuz in Gold-Träger Otto Scholz


Otto Scholz wurde am 29. August 1891 geboren.
Im 1. Weltkrieg wurde er bereits mit dem EK II 1914 und dem EK I 1914 ausgezeichnet.
Im Oktober 1938 wurde er als Major Kommandeur des am 30. November 1938 aufgestellten Grenz-Pionier-Bataillons 71 im Tiborlager mit Garnison Schwiebus. Bei der Mobilisierung am 26. August 1939 wurde er Kommandeur des PiBtl. 71, welches von 2 auf 5 Kompanien verstärkt wurde und zur 50. ID trat.
Nach dem erfolgreichen Abschluss des Polenfeldzugs wurde das Bataillon am vom 1. bis 20. November 1939 umgegliedert und auf 3 Kompanien reduziert.
Otto Scholz führte das Bataillon weiterhin im Frankreich-, Griechenland- und Russlandfeldzug, wo er im Juli 1941 zum Oberstleutnant befördert wurde.
Nach dem Durchbruch bei Perekop und Ishun führte er eine Vorausabteilung der 50. ID und stieß mit dieser im Oktober/November 1941 weit in die Krim hinein.
Am 15. Dezember 1941 erhielt er zusammen mit Oberst Hermann Frenking (Kdr. IR 123) und Oberfeldwebel Wilhelm Trennhaus von der 12./IR 123 das Deutsche Kreuz in Gold nachdem er bereits mit den Spangen zu beiden Eisernen Kreuzen von 1914 ausgezeichnet worden war. Vor ihnen hatte nur der Kommandeur des IR 121 Oberst von Geyso als erster Angehöriger der 50. ID am 18. Oktober 1941 das DKiG erhalten.
Im Juni 1942 verließ er die 50. ID und fand später Verwendung als Korps-Pionierführer.
1944 erfolgte die Beförderung zum Oberst und ab dem 8. Mai 1945 versah er Dienst beim Abwicklungsstab General von Stockhausen in Oldenburg.
Das Reichsportabzeichen, die Ostmedaille, das Verwundetenabzeichen und das Allgemeine Sturmabzeichen zeugen von großem Einsatz als Kommandeur seines PiBtl. 71, von dessen Angehörigen er oft „Papa Scholz“ genannt wurde.
Otto Scholz verstarb am 24. April 1973.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

Danke Hannes